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Mittwoch, 12. Juni 2013

Allyson James - Stormwalker: Jenseits der Nacht

Stormwalker: Jenseits der Nacht
Allyson James
ISBN 9783802585111


Die Halb-Indianerin Janet Begay hat magische Fähigkeiten. Sie zieht Kraft aus den Stürmen, kann Blitze beherrschen und spürt die Aura von Personen und Orten. Wegen dieser letzten Gabe wird sie nach Magellan geschickt, um bei der Suche nach einer verschwundenen jungen Frau zu helfen. Dabei gerät sie immer wieder mit Nash Jones aneinander, dem örtlichen Sheriff und Verlobten der Vermissten. Zudem ist da noch Mick, Janets Exfreund, der sehr rasch die alte Leidenschaft wieder auflodern lässt, der ihr allerdings mit seinem Beschützerinstinkt und seiner Geheimniskrämerei ebenso bald wieder auf die Nerven geht. Richtig gefährlich wird die Situation aber, als Janets göttliche Mutter sich einmischt und versucht, mit ihrer Hilfe aus ihrem Gefängnis in der Unterwelt auszubrechen...

Der erste Band der Stormwalker-Reihe bietet gute, solide Urban Fantasy. Die Geschichte startet schon auf den ersten Seiten actionreich, mit einem Zusammenstoß und Kampf mit einer magischen Kreatur. In diesem Tempo geht es weiter, Janet scheint Probleme aller Art förmlich anzuziehen. Das sorgt zwar dafür, dass das Buch nie langweilig wird, aber manchmal wäre es doch nett gewesen, wenn Janet mal in Ruhe hätte einen Burger essen können, ohne sich sofort gegen irgendwelche Kerle oder magische Biester verteidigen zu müssen. Etwas irritiert haben mich auch die diversen Sexszenen. Ich habe nichts gegen Erotik, aber es wäre schön, wenn man als Leser mitfühlen, die Lust nachvollziehen könnte. Hier wird Sex aber hauptsächlich als magisches Mittel genutzt, um Magie abzuleiten, als Schutzzauber oder um mit Göttern zu kommunizieren. Entsprechend leidenschaftslos und unmotiviert wirken die Szenen dann leider auch. Dafür bietet die Geschichte Magie und magische Wesen in allen möglichen Varianten und mit vielen Bezügen zu indianischen Mythen.

Fazit: kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, aber ideal für den kleinen Fantasy-Hunger zwischendurch.

Kommentare:

  1. Hab ich das richtig gelesen? Sex dient in dem Buch dazu, mit den Göttern zu kommunizieren? Oo
    Wie muss ich mir das vorstellen - sie schlafen miteinander und danach gibts die Erleuchtung von höherer Stelle?

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    1. Nicht ganz, die Kommunikation geschieht hier im Traum und offenbar helfen weibliche Reize dabei, männliche Götter zum Erscheinen zu bewegen...

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    2. Ach so.
      Dass männliche Götter auf weibliche Reize stehen, ist jetzt aber nicht mal was neues - wenn man nur dran denkt, wen der olle Zeus alles abgeschleppt hat seinerzeit...

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    3. Es ist nur etwas mühsam, wenn man für göttlichen Beistand den Kerl erst verführen muss. Wird in Notfällen leicht unpraktisch... ;)

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  2. Das tönt nach einem tollen Buch, bisschen fantastisch aber spannend!

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